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[DE] Bester Start aller Zeiten für einen Extreme-40-Debütanten am Eröffnungstag von Act 1

  • 28th February 2012

Selbst ein über Bord gegangenes Crewmitglied kann Oman Air nicht aufhalten. Spitzenposition neben den französischen Favoriten Groupe Edmond de Rothschild.


Morgan Larson at the helm of Oman Air on day 1 
© Lloyd Images

Der Amerikaner Morgan Larson, neuer Skipper von Oman Air, ist bei Act 1 am ersten Tag seiner Extreme-Sailing-Karriere fulminant gestartet. Der 40-Jährige aus dem US-Bundesstaat Oregon, der auch ein leidenschaftlicher Surfer ist, besitzt einen beeindruckenden seglerischen Lebenslauf mit drei America’s-Cup-Kampagnen und sechs WM-Titeln. Dennoch hätte kaum ein Experte darauf gewettet, dass Oman Air am Ende des ersten Tages nach sechs Rennen gemeinsam mit dem Favoriten Groupe Edmond de Rothschild an der Spitze des Feldes stehen würde. „Ganz ehrlich: Ich wusste wirklich nicht, was ich hier erwarten durfte. Es gibt hier eine Menge talentierte Teams, aber ich glaube, dass diese Art des Segelns mir einfach liegt“, übte sich Larson im Understatement, klang aber zugleich zuversichtlich: „Ich glaube, wir können dies Ding gewinnen. Wir müssen dafür aber bei jedem Event auf das Sieger-Treppchen segeln."

Die acht Boote starke Extreme-40-Flotte wird morgen in den Stadion-Mode wechseln und innerhalb der Mole segeln, unmittelbar vor der atemberaubenden Wohnbebauung die als The Wave und als Heimat von Oman Sail bekannt ist. An den kommenden drei Tagen können die Rennen ab 12.30 Uhr (deutscher Zeit) live im Internet verfolgt werden.

Die Frage, die sich derzeit alle stellen, lautet: Wer wird in dieser Saison gewinnen? Das französische Team mit Skipper Pierre Pennec ist für seine Formstärke bekannt und hat die beiden vergangenen Jahre jeweils als Gesamt-Zweiter abgeschlossen. „Wir haben dieses Event im vergangenen Jahr gewonnen, und es ist immer gut, gleich eine Duftmarke zu setzen. Deswegen ist es gut, vom ersten Tag an 100prozentig konkurrenzfähig zu sein“, sagte Trimmer Hervé Cunningham. Nach der Papierform ist dies das Team, das es im Auge zu behalten gilt. Ab morgen im Internet: Der „Form Guide 2012“ von Daily-Sail-Redakteur James Boyd.

Groupe Edmond de Rothschild in action on day 1 in Muscat © Lloyd Images

In der ersten Wettfahrt des ersten Tages waren es Leigh McMillan und seine Crew von The Wave, Muscat, die als erste auf sich aufmerksam machten. Bei moderaten Bedingungen mit sechs bis zehn Knoten Wind kam dann Pennecs Team besser in Fahrt und gewann die beiden nächsten Wettfahrten. Das Drama des Tages ereignete sich im vierten Rennen, als der fünfte Mann von Oman Air, Max Bulger, über Bord ging. „Er klammerte sich irgendwie am Ruder fest. Ich habe schon viele Menschen über Bord gehen gesehen, aber noch nie jemanden, der sich so festgeklammert hätte. Das war sehr beeindruckend“, sagte Larson. Bulger konnte so schnell wieder an Bord gezogen werden und Larsons Team mit Will Howden, Charlie Ogletree und Nasser Al Mashari sich ihre Führung zurück erkämpfen.


GAC Pindar finish day 1 on the podium © Lloyd Images

Das neue Team der Extreme-Sailing-Series, Team Trifork, bekam eine erste Kostprobe des Extreme-40-Regattasegelns – und war begeistert. „Es war anspruchsvoll, wir haben viel gelernt und hatten viel Spaß. In einem Rennen haben wir den dritten Platz geschafft und wir waren immer dicht dran“, sagte Co-Skipper Jes Gram-Hansen.

Die Segler von GAC Pindar mit dem Match-Race-Ass Ian Williams als Skipper galten im Vorjahr als die Neulinge. In diesem Jahr ist mit ihnen zu rechnen. Am Ende von Tag 1 stand für sie der dritte Platz.

Extreme Sailing Series 2012 Act 1, Muskat, Oman, Stand nach Tag 1, sechs Rennen (28.2.12)
Rang / Team / Punkte

1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA) Pierre Pennec / Jean-Christophe Mourniac / Hervé Cunningham / Bernard Labro / Adeline Chatenet  36 Punkte
2. Oman Air (OMA) Morgan Larson / Will Howden / Charlie Ogletree, Nasser Al Mashari, Max Bulger 36 Punkte
3. GAC Pindar (GBR) Ian Williams / Mark Ivey / Mark Bulkeley, Adam Piggot / Andrew Walsh 34 Punkte
4. The Wave, Muscat (OMA) Leigh McMillan, Ed Smyth, Pete Greenhalgh, Hashim Al Rashdi, Rachel Williamson 30 Punkte
5. Red Bull Sailing Team (AUT) Roman Hagara, Hans Peter Steinacher, Matthew Adams, Graeme Spence, Pierre Le Clainche 26 Punkte
6. ZouLou (FRA) Loick Peyron, Philippe Mourniac, Jean-Sébastien Ponce, Bruno Jeanjean, Antoine Joubert 22 Punkte
7. Alinghi (SUI), Ernesto Bertarelli, Tanguy Cariou, Nils Frei, Yves Detrey, Pierre-Yves Jorand 17 Punkte
8. Team Trifork (DEN) Jes Gram-Hansen, Rasmus Kostner, Pete Cumming, Simon Hiscocks, Jonas Hviid 15 Punkte

Mehr Zitate:

Ian Williams, Skipper, GAC Pindar: „Unser Ziel war es, unter die ersten Drei zu segeln. Jetzt sind wir Dritte und nicht weit hinter den Führenden. Unser Vorbereitung war in diesem Jahr viel besser. Das Boot ist in einem besseren Zustand und die Crew hat im Vorfeld intensiv trainiert, so dass wir sehr zuversichtlich sind. Unser Ziel ist jetzt, immer unter den ersten fünf zu sein, und daran werden wir arbeiten.“

Hervé Cunningham, Trimmer, Groupe Edmond de Rothschild: „Wir sind ziemlich zufrieden. Heute morgen wussten wir in Hinblick auf die Performance unseres Bootes und mit einigen neuen Crewmitgliedern noch nicht, wo wir stehen. Am Ende des Tages führen wir gemeinsam mit Oman Air, also sind wir ziemlich zufrieden. Oman Air war wirklich sehr gut. Ich kenne Morgan Larson und seine Crew und weiß, dass sie gut sind, von daher war das keine Überraschung. Wir haben dieses Event im vergangenen Jahr gewonnen, und es ist immer gut, gleich eine Duftmarke zu setzen. Deswegen ist es gut, vom ersten Tag an 100prozentig konkurrenzfähig zu sein.“

Jes Gram-Hansen, Co-Skipper, Team Trifork: „Es war anspruchsvoll, wir haben viel gelernt und hatten viel Spaß. In einem Rennen haben wir den dritten Platz geschafft und wir waren immer dicht dran. Der Start ist für mich die größte Herausforderung, denn der läuft hier ganz anders ab als bei den Monohulls, die ich mein ganzes Leben lang gesegelt bin.

Morgan Larson, Skipper Oman Air: „Ganz ehrlich: Ich wusste wirklich nicht, was ich hier erwarten durfte. Es gibt eine Menge talentierte Teams, aber ich glaube, dass diese Art des Segelns mir einfach liegt. Mir war klar, dass uns das helfen würde, aber es gibt noch viel zu tun. In dem Rennen, das wir gewonnen haben, ist Max an der Leetonne vom Boot gerutscht. Er klammerte sich irgendwie am Ruder fest. Ich habe schon viele Menschen über Bord gehen gesehen, aber noch nie jemanden, der sich so festgeklammert hätte. Das war sehr beeindruckend. Das war eigentlich das Schlüsselerlebnis des Tages. Wir hätten da auch acht Punkte verlieren können, und dann stünden wir nicht da, wo wir jetzt sind.“

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