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Eröffnungstag von Act 7 in Nizza – Rennen wegen „extremer“ Bedingungen abgesagt [GER]

  • 18th October 2012

- Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der Series wurden die Rennen bei 30 Knoten Wind abgesagt.
- Sei live dabei, wenn die atemberaubenden Rennen morgen ab 14.30 Uhr auf der offiziellen Website des Events übertragen werden!

„Erst an der Grenze,  dann drüber“, so kommentierte der Renndirektor der Extreme Sailing Series Phil Lawrence die Bedingungen in Nizza, die heute zur Absage des ersten Renntages beim vorletzten Event der Saison führten.

Vorhergesagt waren eigentlich 14 bis 17 Knoten. Tatsächlich blies es an der französischen Riviera aber kontinuierlich mit 20 Knoten, über den ganzen Tag verteilt kamen starke Böen mit mehr als 30 Knoten hinzu. Die Kombination mit starken Tiden-Strömungen und einer hohen Dünung bedeutete viel Action für die acht Extreme-40-Teams, die zu kämpfen hatten, um nicht zu kentern.

Kurz nachdem die Flotte den Kai verlassen hatte, ließ Renndirektor Phil Lawrence die Wettfahrten um eine Stunde  verschieben, doch die Bedingungen wurden nicht günstiger. Um 15:30 Uhr kam dann die endgültige Absage – es war erst das zweite Mal in der sechsjährigen Geschichte der Extreme Sailing Series, dass die Naturgewalten einen solchen Schritt erzwangen. Das letzte Mal war das 2011 in Cowes passiert. Phil Lawrence erklärte: „Als wir draußen ankamen, blies es schon mit 20 Knoten und der Wind nahm weiter zu. Eine hohe Dünung baute sich auf. Als wir starten wollten, nahm der Wind auf 25 bis 30 Knoten zu, begleitet von zwei Meter hohen brechenden Wellen. Wir verschoben den Start und schickten die Boote zurück in den Hafen. Einige Boote wurden dabei durch die brechenden Wellen leicht beschädigt. Als wir die Wettfahrten endgültig absagten, blies es konstant mit 29 Knoten, hinzu kamen heftige Böen und der Wellengang verschlimmerte sich noch. Wir planen jetzt für Samstag und Sonntag zusätzliche Rennen ein, um unser Pensum zu schaffen.“

© Lloyd Images

„Das waren mit die windigsten Bedingungen, unter denen wir bislang gesegelt sind, aber das größte Problem waren die Wellen“, sagte der dänische Skipper des SAP Extreme Sailing Team, Jes Graham-Hansen später. „Sie waren ziemlich groß und es war geradezu unheimlich, unter diesen Bedingungen abzufallen. Der Abbruch war daher die richtige Entscheidung. Diese Boote sind sehr anspruchsvoll zu segeln und Kentern gehört durchaus zum Geschäft, aber jetzt freuen wir uns auf morgen.“

Doppel-Olympiasieger Roman Hagara und seine Männer vom Red Bull Sailing Team sind dafür bekannt, dass sie auf extremere Bedingungen durchaus stehen. Aber selbst für sie waren die Bedingungen heute mit einem Fallbruch an der Grenze. Auch der lokale Teilnehmer Extreme Ville de Nice zählte mit kleineren Beschädigungen zu den Opfern. „Wir haben ein paar Mal bei ähnlich viel Wind und Welle auf einer Extreme 40 trainiert, sind aber nie Rennen gesegelt“, erklärte Skipper Erik Maris. „Solche Bedingungen kennen wir normalerweise nicht in Nizza. Morgen wird es hoffentlich besser.“ Sowohl Red Bull Sailing Team als auch Extreme Ville de Niche sind zuversichtlich, ihre Reparaturen bis zum Beginn der morgigen Rennen fertig zu bekommen.

© Lloyd Images

Der zweite französische Teilnehmer, Groupe Edmond de Rothschild, war vergangenes Jahr in Nizza siegreich. Skipper Pierre Pennec erinnerte sich aber an ganz andere Bedingungen: „Letztes Jahr hatten wir nur einen ganz leichten Wind – vollständig anders als heute – und wir sind sehr gut gesegelt. Wir sind aber eine körperlich und technisch sehr fitte Crew und bevorzugen Starkwind. Ich denke dennoch, es war richtig, die Rennen heute abzusagen. Die Starts und das Segeln an der Kreuz wären im Kampf gegen Wind und Wellen sehr schwierig gewesen.“

Die Skipper wurden heute von Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi willkommen geheißen und stellten sich einem internationalen Pressekorps bei der offiziellen Pressekonferenz vor. Es bleiben jetzt noch drei Renntage für die Extreme Sailing Series in Nizza, und die Teams stellen sich darauf ein, dass am morgigen Freitag gesegelt werden kann. Sie dürfte viel Action erwarten. Das französische Publikum wird jeden der atemberaubenden Augenblicke von der Promenade Anglais beobachten können. Alle anderen Fans können die von Experten kommentierten Rennen ab 14:30 Uhr live auf der offiziellen Website des Events verfolgen. www.extremesailingseries.com

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